Wieviel Immobilie bekomme ich mit 3000 Euro Monatseinkommen?

Haben sogenannte Normalverdiener derzeit die Chance, sich den Traum von einer eigenen Immobilie zu erfüllen? Viele Immobiliensuchende sind aufgrund der Krisen der letzten Zeit verunsichert und wissen nicht, ob sie sich überhaupt noch eine Immobilie kaufen sollen und können. 

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden kann schon an der Finanzierung scheitern, wenn die Bank mitteilt, dass ein Kredit nicht möglich ist. So mancher fragt sich dann: Was ist mit meinem monatlichen Einkommen um 3000 Euro netto überhaupt möglich? 

Wie teuer darf es mit 3000 netto auf dem Konto werden? 

Nicht mehr als 40 Prozent des Netto-Einkommens: das ist der von Experten empfohlene Anteil, den man monatlich für die Finanzierung einer Immobilie ausgeben kann. Es gibt auch Banken, die bereits bei 30 Prozent den Schlussstrich ziehen und Kredite nur bis zu dieser Grenze gewähren. 

Das bedeutet in Zahlen: plant man eine Finanzierung über 25 Jahre mit einer monatlichen Rate von 873 Euro, 20 Prozent Eigenkapital und einem Zinssatz von 2,5 Prozent, darf die gewünschte Immobilie höchstens 210.000 Euro kosten. 

Eigenkapital ist notwendig 

Neben den Kosten für die Immobilie müssen Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Maklergebühren und die Gebühren für die Eintragung ins Grundbuch gezahlt werden. Letztere betragen je nach Bundesland 10 bis 15 Prozent. Zudem muss die Höhe der Zinsen bei der Finanzierungssumme berücksichtigt werden. Insgesamt müssen bei einer Immobilie, die etwa 200.000 Euro kostet, also mit etwa 20.000 Euro Nebenkosten gerechnet werden, die in der Regel vom Eigenkapital gezahlt werden müssen. 

Die Zinshöhe: damit müssen Sie rechnen

Das Eigenkapital hat neben dem Immobilienpreis auch Einfluss auf die Höhe des Darlehens. Experten aus dem Bereich Finanzierung empfehlen, mindestens 20 Prozent des Kaufpreises aus eigener Tasche zu zahlen. Zudem muss immer die Höhe der Zinsen berücksichtigt werden. Nimmt man etwa eine zehnjährige Laufzeit in den Blick, liegt diese bei etwa 3,5 Prozent. Dabei muss beachtet werden, dass der Zinssatz je nach Höhe des Kreditrahmens und des mitgebrachten Eigenkapitals variieren kann. 

Was es sonst noch zu beachten gibt

Denken Sie unbedingt auch an anfallende Renovierungskosten oder mögliche Einkommenseinbußen wie Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes und Elternzeit. Preisen Sie diese in Ihre Berechnungen mit ein. Es empfiehlt sich, die monatliche Rate nicht zu hoch anzusetzen, um noch Rücklagen haben zu können. Die Angaben zur Immobilienfinanzierung in diesem Text dienen Ihrer Orientierung und sind unverbindlich. Wir vermitteln Sie gerne an einen kompetenten Finanzberater aus unserem Netzwerk, der Sie professionell zum Thema beraten kann. 

Brauchen Sie Hilfe beim Immobilienkauf? Kontaktieren Sie uns! Wir beantworten Ihre Fragen und beraten Sie gern.

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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Die B-Lage – Immobilie erschwinglicher kaufen?

„Lage, Lage, Lage“ ist das Kriterium schlechthin beim Immobilienkauf. Gerade die Top-Lagen können sich Normalverdiener nur selten leisten – Doch welche Chancen stecken in den weniger zentralen Lagen?

„Lage, Lage, Lage“ ist das Kriterium schlechthin beim Immobilienkauf. Gerade die Top-Lagen können sich Normalverdiener nur selten leisten – Doch welche Chancen stecken in den weniger zentralen Lagen?
Obwohl die Preise für Immobilien bundesweit im vergangenen Jahr stark nachgegeben haben und laut tagesschau.de gegenüber dem Vorjahr 2023 um 8,7 Prozent gesunken sind, wurden im Vergleich zum Jahr 2022 in den Ballungsräumen weniger Wohnungen an Einzelpersonen verkauft. Der Grund: die Preise und die Zinsen sind noch immer zu hoch für die meisten Normalverdiener.
Warum sich ein Ausweichen auf die Randlagen lohnt
Sogenannte B-Lagen werden bei Immobiliensuchenden derzeit noch beliebter als vor dem Zinsschock. Denn gerade für Eigennutzer sind Top-Lagen besonders in den Ballungsräumen kaum noch finanzierbar. Hier bieten die Randlagen entscheidende Vorteile. Während der Wohnungsmarkt unter Druck steht und Wohnraum in den A-Lagen teuer ist, ist der Wohnraum in den Peripherien vielerorts noch günstiger.
Da sie eine attraktive Alternative zu den teuren Innenstadtbereichen bieten, rücken derzeit die Randlagen wieder stärker in den Fokus vieler Kaufinteressenten. Diese weniger zentralen Lagen kombinieren oft eine gute Anbindung an das Stadtzentrum mit niedrigeren Immobilienpreisen und einem höheren Lebensstandard. Gerade für Familien bedeutet dies in der Regel mehr Platz, Grünflächen und eine ruhigere Umgebung.
Warum jetzt ein guter Zeitpunkt für den Kauf ist?
Nachdem die Immobilienpreise jahrelang nur gestiegen sind, gab es im Jahr 2023 einen spürbaren Rückgang. Doch jetzt zeigt sich eine Stabilisierung der Preise, besonders in großen Städten und deren Umgebung. Mittlerweile ist zu beobachten, dass die Nachfrage nach Immobilien auch in den Randgebieten weiter anzieht und es wahrscheinlich ist, dass das Preisniveau bald wieder anziehen könnte.
Wer jetzt in Immobilien investiert, profitiert von den noch vergleichsweise niedrigen Preisen. Interessenten können den Immobilienkauf zusätzlich durch verschiedene Förderprogramme unterstützen lassen, was die derzeitigen Konditionen zusätzlich verbessert.
Der Wert eines Maklers in der aktuellen Marktlage
Gerade Kaufinteressenten, die unsicher sind, sollten sich in der aktuellen Marktlage an einen lokalen Qualitätsmakler wenden. Ein fachkundiger Makler kennt die Markttrends und seine Region wie seine Westentasche. Er hilft, lohnende Investitionen in den sogenannten B-Lagen zu finden und hat Zugang zu exklusiven Objekten. Makler navigieren Käufer durch den komplexen Kaufprozess und ihre Verhandlungsstärke führt oft zu besseren Preisen und Konditionen. Außerdem kennt er sich auch mit Finanzierungen und Förderungen aus. Mit der Unterstützung eines erfahrenen Maklers wird der Traum von den eigenen vier Wänden in einer aufstrebenden Randlage greifbarer und sicherer realisierbar.
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Home Staging – warum es sich jetzt beim Immobilienverkauf lohnt

Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) Anfang Juni den Leitzins gesenkt hat, sind viele Kaufinteressenten immer noch zurückhaltend. Sie brauchen nach wie vor gute Argumente, um eine Immobilie zu kaufen. Home Staging wertet Ihre Immobilie optisch auf.

Home Staging bezeichnet die professionelle Vorbereitung und Präsentation einer Immobilie für den Verkauf. Dabei wird die Immobilie so eingerichtet und dekoriert, dass sie ihre besten Eigenschaften hervorhebt und potenzielle Käufer anspricht. Ziel ist es, einen positiven ersten Eindruck zu erzeugen und die Fantasie der Interessenten anzuregen, sodass sie sich vorstellen können, in der Immobilie zu leben.

Schnellere Verkaufszeiten

Einer der größten Vorteile des Home Staging ist die Beschleunigung des Verkaufsprozesses. Studien zeigen, dass professionell gestaltete Immobilien im Durchschnitt schneller verkauft werden als ungestaltete. In einem Markt, in dem viele Angebote um die Aufmerksamkeit der Käufer konkurrieren, kann eine gut inszenierte Immobilie sofort herausstechen und potenzielle Käufer dazu bringen, schneller eine Entscheidung zu treffen.

Höherer Verkaufspreis

Home Staging kann nicht nur die Verkaufszeit verkürzen, sondern auch den Verkaufspreis steigern. Durch die optimale Präsentation wird der wahrgenommene Wert der Immobilie erhöht. Käufer sind oft bereit, mehr zu bezahlen, wenn sie sich von der Immobilie emotional angesprochen fühlen und sich vorstellen können, dort zu leben. Die Investition in Home Staging kann sich somit durch einen höheren Verkaufserlös vielfach auszahlen.

Abheben von der Konkurrenz

In einem Markt, der von Angebot und Nachfrage bestimmt wird, ist es wichtig, sich von der Konkurrenz abzuheben. Home Staging hilft dabei, Ihre Immobilie in einem bestmöglichen Licht zu präsentieren und sie von anderen Angeboten zu differenzieren. Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten oder Marktveränderungen kann eine inszenierte Immobilie das Vertrauen und Interesse der Käufer gewinnen, während weniger attraktive Angebote übersehen werden.

Fazit

Der Kauf einer Immobilie ist oft eine emotionale Entscheidung. Home Staging macht sich dieses Prinzip zunutze, indem es ein warmes und einladendes Ambiente schafft, das potenzielle Käufer emotional anspricht. Eine schön gestaltete Immobilie weckt positive Gefühle und erleichtert es den Käufern, eine Verbindung zu der Immobilie herzustellen. Diese emotionale Bindung kann den Ausschlag geben und dazu führen, dass sich Käufer für Ihre Immobilie entscheiden. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Immobilienprofi beraten und nutzen Sie die Vorteile des Home Staging, um Ihre Immobilie bestmöglich zu präsentieren und erfolgreich zu verkaufen.

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In 6 Schritten zur Immobilienvermietung

Wer eine Immobilie besitzt und diese vermieten möchte, steht oftmals vor großen Herausforderungen. Denn die Vermietung einer Immobilie ist zeitaufwendig und erfordert viel Fachwissen. Gerade Neueinsteiger unterschätzen oftmals den Aufwand. 

  1. Mietpreis und Mietvertrag

Vermieter sollten vor einer Vermietung den lokalen Immobilienmarkt so genau wie möglich kennen. Einschätzungen zur Dauer der Neuvermietung sind ebenfalls wichtig. Prüfen Sie, ob eine Mietpreisbremse in der Region existiert. Um den richtigen Mietpreis zu bestimmen, verwenden Sie den lokalen Mietspiegel, der Lage, Größe, Baujahr und Ausstattung berücksichtigt. In einem nächsten Schritt sollten Sie als Vermieter den Mietvertrag sorgfältig gestalten. Unklarheiten oder fehlende Regelungen werden automatisch zum Vorteil des Mieters ausgelegt, und Änderungen sind nur begrenzt möglich. 

  1. Vermieter mit Makler finden?

Die Provision für einen Makler beträgt in der Regel bis zu zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer. Wenn der Vermieter einen Makler engagiert, um einen neuen Mieter zu finden, übernimmt der Vermieter nach erfolgreicher Vermittlung und Vertragsabschluss die Maklerprovision. Doch die Vorteile liegen auf der Hand, Sie sparen Zeit, Ihre Immobilie wird schneller vermietet und Sie erhalten garantiert eine marktgerechte Miete. Außerdem können Sie die entstandenen Kosten von der Steuer absetzen.

  1. Exposé, Besichtigungstermin und Wohnungsübergabe

Wer vermieten möchte, muss die Werbetrommel für sein Objekt rühren. Ein gutes Exposé liefert Interessenten die wichtigsten Angaben zur Immobilie auf einen Blick. Ob sich Massenbesichtigungen oder Einzeltermine eignen, hängt ganz vom Wohnungsmarkt und der Anzahl der Interessenten ab. Wichtig für die Wohnungsübergabe ist zudem ein ordentliches Übergabeprotokoll. So vermeiden Sie bereits im Vorfeld mögliche spätere Streitigkeiten. Für die Abrechnung der Nebenkosten werden die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser notiert.

  1. Solvente Mieter erkennen 

Die Auswahl eines geeigneten Mieters ist entscheidend, um finanzielle Verluste und unnötigen Stress zu vermeiden. Daher sollten Sie Ihre Entscheidung nicht allein aufgrund von Sympathie treffen. Es ist unerlässlich, sich im Vorfeld wichtige Informationen einzuholen. Dazu gehören die Bonitätsprüfung des Mieters, beispielsweise durch einen SCHUFA-Bonitätscheck, die Selbstauskunft des Mieters sowie die Einsichtnahme in Einkommensbescheide.

  1. Wie man sich von Mieter wieder trennen kann

Da der Mieterschutz in Deutschland stark ausgeprägt ist, ist eine Trennung vom Mieter gar nicht ohne weiteres möglich. Eine Eigenbedarfskündigung ist nur dann eine Option, wenn Sie die Wohnung selbst oder für enge Familienmitglieder benötigen. Bei Vertragsbruch des Mieters, wie Mietrückständen, sind Abmahnungen und Kündigungen erforderlich, oft endet dies in einer Räumungsklage. Beim Immobilienverkauf besteht die Möglichkeit, den Mieter auszukaufen, was finanziell oft günstiger ist als vermietete Wohnungen zu verkaufen.

  1. Mieteinnahmen richtig versteuern

Einnahmen aus der Vermietung einer Immobilie müssen Sie natürlich versteuern. Nur, wenn die Einnahmen die generelle Steuergrenze nicht überschreiten, müssen Sie die Mieteinnahmen nicht versteuern. 

Fazit 

Vermieter müssen sich generell um eine Vielzahl von Aufgaben kümmern; diese umfassen Nebenkostenabrechnungen, Steuerprüfungen, Eigentümerversammlungen, Renovierungsabstimmungen, Instandhaltung, Mieterwechsel und mögliche Rechtsstreitigkeiten. Wenn Sie eine Hausverwaltung beauftragen, dann kümmern sich die Experten darum, die höchstmögliche Rendite für Ihre Immobilie zu erwirtschaften. Ein erfahrener regionaler Immobilienprofi kann die Verwaltung Ihrer Immobilie für Sie übernehmen. 

Sie haben Fragen zur Vermietung oder Verwaltung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern.

Hinweis

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Wohnungsmarktkrise: Jetzt kaufen, bevor die Preise steigen?

Der Wohnungsbau steckt in der Krise und wird auch in Zukunft den Druck auf dem Mietmarkt weiter verschärfen. Gleichzeitig ziehen die Preise für Immobilien langsam wieder an. Warum Kaufinteressenten jetzt nicht länger warten sollten.

Experten zufolge hat sich die Lage am Immobilienmarkt in den letzten Monaten weiter verschlechtert. Besonders im Bereich des Neubaus gibt es erhebliche Herausforderungen. Laut einem Artikel im Spiegel wären 2023 allein 700.000 neue Wohnungen nötig gewesen, doch steigende Bau-, Grund und Finanzierungskosten machen dies nahezu unmöglich. 

So wurden im Februar dieses Jahres laut Statistischem Bundesamt nur 22.300 neue Wohnungen genehmigt – ein Rückgang von 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mit kontinuierlich sinkenden Genehmigungszahlen seit Mai letzten Jahres. Die Zahlen zeigen, die aktuellen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sind so ungünstig wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. 

Ein hoher Bedarf trifft auf hohe Baukosten, deutliche Zinssprünge und zahlreiche Auflagen, was den Wohnungsbau in eine Ausnahmesituation bringt. Gleichzeitig ziehen die seit 2023 rückläufigen Immobilienpreise wieder an. Laut dem Statistischen Bundesamt sanken die Wohnimmobilienpreise in Deutschland im letzten Jahr um durchschnittlich 8,4 Prozent. Besonders stark betroffen waren sanierungsbedürftige Bestandsbauten und Immobilien im Umland einiger Städte. 

Warum Kaufinteressenten nicht länger warten sollten

Dies könnte die Preise rasch wieder ansteigen lassen. Erste Anzeichen dieser Entwicklung sind bereits zu erkennen. Laut dem Europace-Hauspreisindex ist zu beobachten, dass die Preise für bestehende Wohnimmobilien bereits den vierten Monat in Folge stiegen. Im April stieg der Europace-Hauspreisindex (EPX) gegenüber dem Vormonat um 0,35 Prozent auf 211,67 Punkte, wobei Eigentumswohnungen mit einem Anstieg von 1,25 Prozent am stärksten verteuerten. Diese Trendwende könnte sich fortsetzen. 

Gründe für den Immobilienkauf gibt es viele 

Gerade dort, wo die Preise nur wenig gesunken sind, bieten sich Kaufinteressenten derzeit deutlich größere Verhandlungsspielräume. Das günstige Zeitfenster könnte sich bald schließen, da die eingependelten Zinsen und die gesunkenen Immobilienpreise viele bisher frustrierte Interessenten wieder zu mehr Immobilienkäufen aktivieren dürften.

Auch angesichts des anhaltenden Anstiegs der Mieten erscheint der Immobilienkauf besonders attraktiv. In dieser Phase, in der die Kaufpreise noch relativ günstig sind und die Zinsen stabil bleiben, ist der Zeitpunkt optimal für einen Immobilienerwerb. Potenzielle Käufer sollten daher diese Gelegenheit nutzen und handeln. Ein erfahrener regionaler Makler kann Ihnen dabei helfen, die passende Immobilie zu finden, während ein unabhängiger Finanzierungsberater eine maßgeschneiderte Finanzierung für Sie ausarbeitet.

Wünschen Sie sich Unterstützung bei der Immobiliensuche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Hinweis

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Keine Steuern für Erbengemeinschaften beim Immobilienverkauf

Bei einer geerbten Immobilie kommt es in Erbengemeinschaften häufig zu Streit. Einer will verkaufen, einer vermieten, einer selber einziehen. Im Herbst 2023 hat der Bundesfinanzhof (BFH) eine Hürde beim Verkauf einer Immobilie für Erbengemeinschaften abgeschafft. Welche Belastung für Erben ist damit weggefallen?

Wenn ein Mitglied einer Erbengemeinschaft die Anteile an einer geerbten Immobilie von den anderen Miterben erwarb und diese Immobilie anschließend verkaufte, so forderte das Finanzamt Einkommensteuer, falls der Erbe nicht zehn Jahre in der Immobilie gelebt hat. Dies geschah, weil das Finanzamt den Vorgang als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG einstufte.

Der BFH hat nun geurteilt, dass das Erwerben der Anteile von Miterben an einer Immobilie und der anschließende Verkauf, ohne die Immobilie zehn Jahre bewohnt zu haben, kein steuerpflichtiges Geschäft im Sinne des § 23 EStG ist.

Erben werden entlastet

Dieses Gerichtsurteil entlastet die Erben sowohl finanziell als auch bei der Entscheidungsfindung bezüglich der gemeinsamen Immobilie. Durch den Entfall der Einkommensteuer wird es für die Erben einfacher, sich für den Verkauf der Immobilie zu entscheiden, was die Lösungsfindung innerhalb der Erbengemeinschaft erleichtert.

Warum die neue Bewertung?

Im Jahr 2015 erbten drei Angehörige mehrere Immobilien. Ein Mitglied der Erbengemeinschaft zahlte die beiden anderen aus und übernahm das ganze Erbe. 2017 wurde die Erbengemeinschaft damit aufgelöst. Anfang 2018 verkaufte dieser Erbe den gesamten Nachlass.

Das Finanzamt stellte daraufhin eine Forderung nach Einkommensteuer, gestützt auf die Regelung, dass der Verkauf einer Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb steuerpflichtig ist. Der Erbe zog mit seinem Fall vor das Finanzgericht München und verlor dort zunächst in der ersten Verhandlung 2021. Er ging in Revision beim Bundesfinanzhof (BFH), und der IX. Senat entschied im vergangenen September, dass die Übernahme des Erbteils von den beiden anderen Erben nicht als typischer Immobilienkauf zu werten sei und somit die Regelung nicht greife.

Das Gericht argumentierte, dass für die Besteuerung eines Immobilienverkaufs ein vorheriger Erwerb erforderlich ist, was in diesem speziellen Fall als nicht gegeben angesehen wurde. Die Übernahme von Erbanteilen innerhalb einer Erbengemeinschaft galt nicht als vergleichbar mit dem Erwerb von Immobilienanteilen, selbst wenn sie Teil des gemeinsamen Nachlasses waren. Folglich konnte ohne einen eigentlichen Kaufvorgang keine Besteuerung aufgrund eines privaten Veräußerungsgeschäfts erfolgen.

Sind Sie unsicher, wie es mit Ihrer Erbimmobilie weitergehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Hinweise:

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Mit Wohn-Riester die Immobilie finanzieren

Angesichts der gestiegenen Finanzierungskosten fragen sich viele Immobiliensuchende, wie sie den Kauf oder Bau einer Immobilie dennoch realisieren können. Eine Möglichkeit ist Wohn-Riester. Damit können Personen, die in den Kauf oder Bau einer Immobilie investieren möchten, staatliche Zuschüsse und steuerliche Vorteile nutzen. Hier ist ein kurzer Überblick.

Eine selbstgenutzte Immobilie kann mit Wohn-Riester, auch Eigenheimrente genannt, finanziert oder, falls sie bereits gekauft wurde, entschuldet werden. Kaufinteressenten oder Immobilienkäufer haben die Möglichkeit, mit einem Riester-Darlehen laufende Beiträge zu tilgen oder bereits angespartes Guthaben aus dem Riester-Vertrag zu entnehmen.

Wie funktioniert das genau?

Für die maximale Förderung müssen vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens (mindestens 60 Euro, maximal 2.100 Euro) abzüglich der Zulagen eingezahlt werden. Immobilienkäufer haben die Möglichkeit, entweder ein Annuitätendarlehen aufzunehmen oder einen Bausparvertrag mit Wohn-Riester abzuschließen. Es gibt jährlich eine Grundzulage von 175 Euro. Für jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde, gibt es zusätzlich 185 Euro, und für jüngere Kinder bis zu 300 Euro. Sparer unter 25 Jahren erhalten einmalig zusätzlich 200 Euro. Diese Beiträge können als Sonderausgaben in der Steuererklärung angegeben werden, was häufig zu einem Steuervorteil führt. Kaufinteressenten und Immobilienkäufer sollten sich hierzu allerdings von einem Steuerexperten beraten lassen.

Wer erhält die Förderung?

Wohn-Riester wird unabhängig vom Einkommen gewährt. Förderberechtigt sind:

  • gesetzlich Rentenversicherte
  • Beamte
  • Bezieher von Arbeitslosengeld, Krankengeld oder einer Rente wegen Erwerbsminderung oder -unfähigkeit
  • geringfügig Beschäftigte, die eigene Beiträge zur Sozialversicherung einzahlen
  • Personen, die mit jemandem verheiratet oder verpartnert sind, der mit einem eigenen Vertrag riestert
  • Selbstständige, die über die Künstlersozialkasse versichert sind
  • Hebammen, viele Handwerker oder Seelotsen
  • Elternteile in den ersten 36 Monaten nach der Geburt
  • Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst

Fazit

Wohn-Riester ist eine Unterstützung für die Altersvorsorge, indem es ermöglicht, im Alter mietfrei zu wohnen. Darlehen können schneller getilgt werden. Es ist jedoch verpflichtend, die Immobilie selbst zu nutzen. Eine Vermietung oder ein Verkauf der Immobilie können dazu führen, dass die Förderung zurückgezahlt werden muss. Auch für eine energetische Sanierung oder barrierefreie Umbauten kann Wohn-Riester genutzt werden. Wir empfehlen, sich hierzu von einem unabhängigen Finanzierungsexperten beraten zu lassen.

Suchen Sie Unterstützung beim Erwerb einer Immobilie oder einen unabhängigen Finanzierungsberater? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Hinweise:

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Immobilienverkauf – so finden Sie die richtige Strategie

Damit ein Immobilienverkauf auch in Zeiten gestiegener Zinsen erfolgreich ist, brauchen Verkäufer eine passende Verkaufsstrategie. Die Ermittlung eines marktgerechten Preises spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Doch gerade, wenn es um den Angebotspreis geht, kommt es schnell zu Fehleinschätzungen, deren Folgen fatal sein können.  

Beim Verkauf einer Immobilie lauern sowohl bei der Bewertung sowie der Entwicklung einer passenden Verkaufsstrategie als auch während der Vermarktungsphase zahlreiche Stolpersteine. Ein professioneller Makler unterstützt Sie bei allen Schritten des Verkaufs.

Die Wertermittlung als Grundlage  

Bevor der Verkaufsprozess überhaupt starten kann, gilt es die passende Strategie zu wählen. Hierbei ist die Wertermittlung von zentraler Bedeutung. Denn ohne eine realistische Einschätzung lassen Sie sich entweder Geld entgehen, weil Sie mit einem zu niedrigen Angebotspreis an den Markt gehen. Oder Sie finden keine Kaufinteressenten, weil Sie Ihre Immobilie zu teuer anbieten.

Faktoren, die den Wert einer Immobilie entscheidend beeinflussen, sind: 

  • die Lage 
  • der Zustand 
  • die Ausstattung

Es stehen verschiedene Personen zur Verfügung, um den Wert einer Immobilie zu ermitteln. Dazu zählt neben dem fachkundigen Immobilienmakler beispielsweise auch ein Immobiliengutachter. Allerdings entstehen bei der separaten Bewertung in Form eines Gutachtens durch einen Immobiliensachverständigen zusätzliche Kosten. Daher sind Immobilienmakler zur Wertermittlung ebenfalls eine gute Wahl. Ein lokaler Qualitätsmakler hilft mit seiner Kompetenz und seiner Markt(preis)kenntnis vor Ort, bei der Findung eines adäquaten Angebotspreises für den Eigentümer.

Welches ist die passende Verkaufsstrategie?

Je nach Angebot und Nachfrage bieten sich verschiedene Verkaufsstrategien an, um den gewünschten Verkaufspreis zu erzielen. Hierbei gibt es verschiedene Methoden. Bei der sogenannten Flohmarktstrategie wird bewusst ein höherer Preis angesetzt. Allerdings birgt diese Strategie die Gefahr, den Verkaufsprozess zu verlängern, da potenzielle Käufer abgeschreckt werden können. 

Experten raten eher dazu, den Marktwert so genau wie möglich anzugeben oder den Preis knapp darunter anzusetzen, denn diese Methode zieht in der Regel die meisten Interessenten an.  Eine alternative Strategie ist das sogenannte Bieterverfahren, bei dem der Käufer mit dem höchsten Angebot den Zuschlag für die Immobilie erhält. Mit dieser Strategie kann der Verkaufspreis um bis zu 15 Prozent höher sein. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine Auktion. Zudem ist es ein komplexer Prozess, bei dem einige Besonderheiten zu beachten sind. Deshalb sollte das Bieterverfahren einem erfahrenen Profi wie einem Immobilienmakler überlassen werden.

Fazit

Ein überhöhter Preis kann potenzielle Käufer abschrecken, während Ihnen bei einem zu niedriger Preis Geld durch die Lappen gehen kann. Ein ortskundiger Qualitätsmakler begleitet Sie vollumfänglich beim Verkaufsprozess und nimmt Ihnen alle wichtigen Schritte ab. Ein regionaler Makler kennt nicht nur den lokalen Immobilienmarkt, sondern auch, welche Immobilie wie vermarktet werden muss. Er findet die passende Verkaufsstrategie für Ihre Immobilie. 

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Wie finde ich einen guten Makler?

Mit einem Makler lässt sich die Suche nach einer Immobilie deutlich einfacher gestalten. Allerdings ist die Berufsbezeichnung in Deutschland nicht geschützt. Es ist daher wichtig, auf einige wesentliche Aspekte zu achten, um einen vertrauenswürdigen Partner für Ihre Immobilienangelegenheit zu finden.

Bei der Suche nach einem Immobilienmakler stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung. Sie können beispielsweise Vergleichsportale nutzen, Empfehlungen einholen, Onlineportale durchsuchen oder sich bei Immobilienverbänden wie dem IVD informieren. Doch wie unterscheiden Sie unzuverlässige Dienstleister von qualifizierten Immobilienmaklern? 

Die Maklerwebseite

Der Webauftritt eines seriösen Maklers sollte Transparenz und Professionalität vermitteln. Es ist wichtig, dass Referenzen und Immobilienangebote auf der Webseite vorhanden sind, da sie auf die Erfahrung des Maklers hinweisen. 

Zusätzlich zu Hinweisen auf Bonitätsprüfung und Finanzierung sollte einsehbar sein, wie der Makler bei der Immobilienbewertung vorgeht. Auch anhand der Exposés zeigt sich, wie sorgfältig er die Objekte beschreibt und Informationen zusammenstellt. Kundenstimmen und Bewertungen sind ebenfalls wichtige Indikatoren für Qualität.

Mitgliedschaft in einem Fachverband und Lizenzen

Ein gut aufgestellter Immobilienmakler ist in der Regel Mitglied in einem Berufsverband wie dem Immobilienverband Deutschland (IVD). Dort muss er sein immobilienwirtschaftliches Fachwissen nachweisen und sich regelmäßig weiterbilden. In jedem Fall sollten Sie sicherstellen, dass der Immobilienmakler über die notwendigen Lizenzen und Qualifikationen verfügt, um in Ihrer Region tätig zu sein.

Persönliches Gespräch

Hat der Makler Ihr Interesse geweckt, sollten Sie diesen in einem Erstgespräch kennenlernen. Ein qualifizierter Makler nimmt sich ausreichend Zeit für Sie, beantwortet Ihre Fragen ausführlich und zeigt Interesse an Ihren Wünschen, indem er Ihnen Fragen stellt. Gute Makler sind mit dem Immobilienmarkt vertraut und können die aktuellen Preise realistisch einschätzen. 

Drängt ein Makler allerdings darauf, einen Vertrag möglichst schnell abzuschließen, dann sollten Sie vorsichtig sein. Schließlich ist auch die Chemie zwischen Ihnen beiden von entscheidender Bedeutung, da es sich um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit handelt, die in der Regel mehrere Monate dauert.

Transparenz

Mit einem Immobilienmakler an Ihrer Seite werden Ihnen bei der Vermittlung Ihrer Immobilien die größten Hürden und Aufgabenstellungen abgenommen. Die richtige Wahl kann für Sie von entscheidender Bedeutung sein. Gerade auch beim Thema Provision ist er transparent und arbeitet mit klaren, schriftlichen Vereinbarungen, in denen die Provisionsbedingungen eindeutig festgehalten sind. Achten Sie bei der Wahl des richtigen Maklers darauf, dass er über langjährige Erfahrung, positive Referenzen und fundierte Kenntnisse über den Immobilienmarkt verfügt.

Sie sind auf der Suche nach einem Makler oder haben Fragen rund um das Thema Immobilien? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

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Foto:© Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s DALL·E

Immobilienerbe: zu Lebzeiten regeln

Damit es später nicht zu Streitigkeiten unter den Erben kommt, überlegen viele Eigentümer ihr Immobilienerbe schon zu Lebzeiten zu regeln. Durch eine Schenkung können die Steuerlast reduziert, der Pflichtteilsanspruch verringert und Erbstreitigkeiten vermieden werden.

In Form einer Schenkung kann ein Erbe wie eine Immobilie oder anderes Vermögen vom Eigentümer an eine andere Person übertragen werden. Erhält dies eine Person, die ohnehin die Immobilie oder das Vermögen erben würde, wird das vorweggenommene Erbfolge genannt. Ein typisches Beispiel ist die Übertragung der Immobilie eines Eigentümers an sein Kind.

Wie kann eine Immobilie verschenkt werden?

Damit die Schenkung rechtlich wirksam ist, muss sie in einem notariell beurkundeten Schenkungsvertrag festgehalten werden. Darin werden der Gegenstand der Schenkung sowie eventuelle Gegenleistungen dokumentiert.

Welche Leistungen können in den Vertrag aufgenommen werden?

Beispielsweise kann der Schenker ein Rückforderungsrecht verlangen. Sollte der Beschenkte in finanzielle Nöte geraten, kann der Schenker die Immobilie zurückverlangen. Damit ist sie vor eventuellen finanziellen Forderungen an den Beschenkten geschützt.

Außerdem kann er sich auch ein Wohn- oder Nießbrauchrecht einräumen lassen. Diese werden im Grundbuch eingetragen. So kann der Schenker die Immobilie weiter nutzen und sich bei der Altersvorsorge absichern. Darüber hinaus kann er als Gegenleistung auch die Pflege im Alter in den Schenkungsvertrag eintragen lassen.

Welche Steuern fallen bei der Schenkung an?

Ehegatten haben einen Steuerfreibetrag von 500.000 Euro, Kinder von 400.000 Euro. Nur wenn der Wert der Immobilie diese Freibeträge übersteigt, fallen Steuern an. Für weiter entfernte Verwandte sinken diese Freibeträge. Steuern können aber vermieden werden. 

Werden im Abstand von zehn Jahren nur Teile der Immobilie verschenkt, deren Wert unter den Freibeträgen liegen, dann fällt keine Steuer an. Lassen Sie sich hierzu im Einzelfall von einem Steuerexperten beraten. Die Höhe der Steuern hängt vom Wert der Immobilie ab.

Woher weiß ich, wie viel meine Immobilie wert ist?

Den Wert einer Immobilie ermittelt ein lokaler Qualitätsmakler oder auch ein Sachverständiger (für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken). Er ist nicht nur mit den gesetzlich vorgegebenen Bewertungsverfahren vertraut, sondern besitzt mit seiner langjährigen Erfahrung sowie Fach- und Marktkenntnis auch das nötige Know-how. 

Sie haben Fragen zu Ihrer Erbimmobilie oder zu deren Wert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

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Foto: © monkeybusiness/Depositphotos.com

Der 360-Grad-Rundgang

Immobilieninteressenten fehlt häufig das Vorstellungsvermögen für Ihre Wunschimmobilie. Denn Bilder und 2D Grundrisse reichen ihnen oftmals nicht wirklich, um sich das neue Zuhause bildlich vorstellen zu können. Hier kann ein 360-Grad-Rundgang helfen.

Neben einem Exposé und Anzeigen mit hochwertigen Fotos, detaillierten Eckdaten und einem ansprechenden Grundriss ist es sinnvoll, den Verkaufsprozess beziehungsweise die Immobilienanzeige mit einem 360-Grad-Rundgang zu unterstützen. 

Besseres Vorstellungsvermögen

Mit einem 360-Grad-Rundgang haben potenzielle Immobilienkäufer die Möglichkeit, interaktiv durch die Wohnung oder das Haus zu navigieren, ähnlich wie in einem Computerspiel. Dabei soll ein solcher Rundgang vor allem dazu dienen, das Vorstellungsvermögen der Interessenten zu fördern und ihnen ein realistisches Gefühl für Ihre Immobilie zu verschaffen. Interessenten können mühelos virtuell durch die Räumlichkeiten spazieren und bekommen Eindrücke, welche über Bilder und 2D-Grundrisse hinausgehen. 

Warum sich 360-Grad-Rundgänge für Verkäufer lohnen

Ein 360-Grad-Rundgang beschleunigt in der Regel den Verkaufsprozess erheblich, sticht oft schon zwischen anderen Immobilienanzeigen hervor und generiert mehr Aufrufe. Indem Interessenten die Immobilie zunächst virtuell am Bildschirm besichtigen, reduziert sich einerseits die Anzahl realer Besichtigungen, was Ihnen Zeit und Kosten erspart. Zudem erhöhen virtuelle Rundgänge die Reichweite, da auch Interessenten von weiter weg mühelos eine erste Besichtigung online durchführen können.

Ein weiteres Plus ist die ausgeklügelte Gestaltung der digitalen Rundgänge. Potenzielle Käufer oder Mieter erhalten zunächst keinen uneingeschränkten Zugang zu allen Räumen der Immobilie. Stattdessen müssen sie sich mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren, um alle Zimmer virtuell zu besichtigen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, späteren Besichtigungstourismus effektiv zu vermeiden und frühzeitig die Interessenten herauszufiltern, die wirklich interessiert sind.

Darüber hinaus registriert das Tool für den Rundgang auch, wer die Immobilie betrachtet und wie lange. Dieses Wissen ermöglicht es dem Eigentümer, sich gezielt auf die potenziellen Interessenten vorzubereiten, indem er sich beim tatsächlichen Besichtigungstermin beispielsweise auf die bevorzugten Räume konzentriert und etwaige Mängel souverän anspricht.

Fazit zu den 360-Grad-Rundgängen

Selbstverständlich ersetzt kein digitales Tool eine reale Besichtigung vor Ort. Denn bei einer physischen Besichtigung werden noch einmal andere Sinne und Wahrnehmungen angesprochen. Wenn Sie Ihre Immobilie optimal präsentieren möchten und nach der besten Verkaufsstrategie suchen, empfiehlt es sich daher, einen regionalen Makler zu konsultieren. Ein erfahrener Makler verfügt über das nötige Fachwissen, um Ihre Immobilie optimal zu präsentieren und die richtigen Käufer anzusprechen. 

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Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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Zinsen hoch, Preise niedrig? Jetzt Immobilie kaufen?

Die Preise für Immobilien werden 2024 nicht einbrechen – sagen einige Marktexperten. Ebenso gehen sie davon aus, dass die Finanzierungszinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben werden. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf, bevor die Preise wieder steigen. Die Frage ist nur: wo? Denn die deutschen Immobilienmärkte sind sehr uneinheitlich.

Immobilien- und Finanzierungsexperten sind sich einig, dass 2024 ein gutes Jahr für den Immobilienkauf ist, wenn die Finanzierung gesichert ist. Allerdings ist entscheidend, wo gekauft werden soll. Hierzu ist es sinnvoll, sich von einem lokalen Qualitätsmakler beraten zu lassen. Er kennt den örtlichen Immobilienmarkt und weiß, welche Immobilien zu marktgerechten Preisen angeboten werden.

Wovon hängt die Entwicklung der Preise ab?

Zwei Faktoren bestimmen die Preise: das ist einerseits nach wie vor die Lage und andererseits der energetische Zustand der Immobilie. Gerade letzteres ist immer wichtiger geworden. Je besser die Energiebilanz einer Immobilie, desto höher ihr Preis.

Immobilien mit einer schlechten Energiebilanz müssen dagegen drastische Preisreduktionen hinnehmen. Für Käufer kann das eine Chance sein, wenn sie staatliche Förderungen für eine energetische Sanierung clever nutzen. Lassen Sie sich dazu von einem unabhängigen Energieexperten beraten.

Stadt oder Land

Was die Lage betrifft, so sinken die Immobilienpreise in den Metropolregionen und ihren Speckgürteln – also da, wo die Nachfrage hoch ist – kaum oder allenfalls leicht. Beim Neubau gibt es wegen hoher Rohstoffpreise, Lieferkettenproblemen und Fachkräftemangel gar keine Preissenkungen. In ländlichen Regionen sind dagegen Preisreduktionen von 10 bis 15 Prozent möglich.

Wie verläuft die Zinsentwicklung 2024?

Finanzierungsexperten rechnen mit etwa gleichbleibenden Zinsen in diesem Jahr. Aktuell (Stand: März 2024) haben sich die Zinsen für ein 10-jähriges Baudarlehen bei etwa 3,5 Prozent eingependelt. 

Viele Immobiliensuchende überlegen, ob sie abwarten sollen, bis die Inflation wieder sinkt und zu sinkenden Zinsen führt. Allerdings ist der Druck auf dem Immobilienmarkt nach wie vor hoch. Das Angebot ist mancherorts immer noch geringer als die Nachfrage. Das heißt, die Preise könnten wieder steigen, bevor die Zinsen wieder sinken.

Preisverhandlungen und Finanzierungsgrenzen

Unter den aktuellen Umständen bietet sich Kaufinteressenten ein deutlich größerer Spielraum bei Preisverhandlungen. Immobilienexperten raten dazu, mit den eigenen Finanzierungsgrenzen offen umzugehen. Wer frühzeitig seine Finanzierung vorbereitet hat und über eine Finanzierungsbestätigung von seiner Bank verfügt, kann dies zur Argumentation gegenüber Verkäufern nutzen.

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In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

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Landleben: Potenzial für bezahlbare Immobilien?

Eine bezahlbare Immobilie zu finden, stellt für viele derzeit eine große Hürde dar. Gerade in den Ballungsgebieten ist der Erwerb von Wohneigentum kaum erschwinglich, eine Entspannung ist nicht in Sicht. Auf dem Land jedoch kämpfen ganze Gemeinden mit Leerstand. Ist das Land die bessere Option für die eigenen vier Wände?

Fernab der Ballungsräume kämpfen viele Städte und Regionen mit hohen Leerstandsquoten. Gemäß einer aktuellen Prognose von Empirica waren im Jahr 2023 etwa 1,6 Millionen Wohnungen und Eigenheime unbesetzt. Die Prognose deutet darauf hin, dass die Zahl bis zum Jahresende 2024 auf knapp 1,7 Millionen Einheiten steigen wird.

Mit welchen Problematiken kämpfen die ländlichen Regionen?

Der Leerstand findet sich vor allem in Regionen, die als besonders abgelegen gelten. Das spiegelt sich auch im Leerstandsindex der Empirica wider. Zudem sind gerade auf dem Land viele der Immobilien sanierungsbedürftig oder unterliegen komplizierten Eigentumsverhältnissen. Wer darüber nachdenkt, die Stadt zu verlassen, muss dies mit seiner beruflichen Situation vereinbaren können. Sollte Homeoffice nicht möglich sein, gehört zukünftig natürlich der längere Weg zur Arbeit zum Alltag. Weniger Einkaufs- und Kulturmöglichkeiten sind weitere mögliche Nachteile.

Warum es sich dennoch lohnt, eine Immobilie auf dem Land zu kaufen

Die steigenden Wohnkosten in den Städten haben dazu geführt, dass viele Menschen nach Alternativen suchen, um bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dabei wird oft das Potenzial des Landlebens nicht berücksichtigt. Obwohl abgelegenere Gegenden weniger attraktiv erscheinen, bergen sie auch unerkannte Chancen. Gerade, wer endlich in seine eigenen vier Wände ziehen möchte, hat auf dem Land höhere Chancen, sich den Traum von der eigenen Immobilie finanzieren zu können. Ganz gleich, ob Sie den Bau eines Fertighauses planen oder den Kauf einer Bestandsimmobilie in Erwägung ziehen, dank niedrigerer Immobilien- und Grundstückspreise erweist sich das Landleben durchaus als kostengünstig und attraktiv.

Chancen für das Leben auf dem Land

Darüber hinaus bietet ein Umzug in ländliche Regionen eine Vielzahl von Vorteilen. Die Nähe zur Natur, die ruhige Atmosphäre und die enge Gemeinschaft sind nur einige der positiven Aspekte, die das Landleben ausmachen. Für Menschen, die dem hektischen Stadtleben entfliehen wollen und eine bessere Work-Life-Balance suchen, also möglichweise eine ideale Lösung. 

Leben auf dem Land: Förderung vom Staat 

Auch die Politik hat das Problem erkannt: Bauministerin Klara Geywitz möchte die staatlichen Förderungen wieder mehr stärken. So wurden für klimafreundliche, altersgerechte und genossenschaftliche bereits wieder Zuschüsse und Darlehen freigegeben. Außerdem appelliert die Bauministerin insbesondere auch an junge Familien aufs Land zu ziehen. Denn gerade die Nutzung des Leerstands und die Förderung von Initiativen zur Revitalisierung ländlicher Gebiete können dazu beitragen, das Wohnungsproblem aktiv zu lösen und gleichzeitig die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern. Wenn Sie auf der Suche nach Ihrer Traumimmobilie sind und sich ein Leben außerhalb der Stadt vorstellen können, ist es ratsam, sich an einen örtlichen Makler zu wenden, der sich in der entsprechenden Region auskennt. Er kann Ihnen dabei helfen, eine Immobilie zu finden, die zu Ihnen passt. 

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Checkliste: Unterlagen für den Immobilienkauf

Wer eine Immobilie erwerben möchte, muss dem kreditgebenden Institut – meistens der Bank – und dem Verkäufer verschiedene Unterlagen vorlegen. Damit Sie dabei nichts übersehen und der Immobilienkauf reibungslos klappt, finden Sie in unserer Checkliste, welche Unterlagen Sie vorlegen sollten.

Unterlagen für die Bank

  • beidseitige Kopie Ihres Personalausweises
  • die letzten 3 Gehaltsabrechnungen
  • letzter Einkommensteuerbescheid
  • Bescheinigung über das aktuelle Beschäftigungsverhältnis
  • Belege zu vorhandenem Eigenkapital (z. B. Kontoauszüge)
  • ggf. Nachweis bei bereits bestehendem Darlehen
  • Schufa-Selbstauskunft mit Vermögensnachweis
  • Nachweise über personengebundene Versicherungen
  • Mitteilung über Insolvenzverfahren oder Vergleichsverfahren
  • Zusätzliche Unterlagen, wenn Sie selbständig sind
    • Handelsregisterauszug
    • betriebswirtschaftliche Auswertung
    • Bilanz mit Gewinn- und Verlustermittlung
    • letzte Steuererklärung inklusive Jahressteuerbescheid
    • ggf. Gesellschaftervertrag

Erst wenn die folgenden Dokumente vorliegen, kann die Bank die Finanzierung gewähren

  • Kaufvertrag
  • Grundbuchauszug
  • Lageplan
  • Fotos der Immobilie (Exposé)
  • Wohnflächenberechnung
  • Baukostenberechnung
  • Baubeschreibung
  • Baugenehmigungen
  • Nebenkostenberechnungen
  • Erschließungskosten
  • Eigenleistungen
  • Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen)

Unterlagen für den Verkäufer

  • Finanzierungsbestätigung von der Bank
  • Schufa-Selbstauskunft

Unterlagen für den Notar

  • Grundbuchauszug
  • Grundschulden, Hypotheken, Darlehen
  • Übergabetermin
  • Informationen zum Immobilienmakler
  • Liste des übernommenen Inventars
  • Unterlagen zur Finanzierung
  • Ausweis
  • Steuer-Identifikationsnummer

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So finden Sie eine professionelle Verwaltung

Die Anforderungen an die Verwaltung von Immobilien sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das Wohneigentumsgesetz schreibt die Bestellung einer ordnungsgemäßen Verwaltung vor, die viele Vermieter aus Zeitgründen an Dritte delegieren. Doch worauf sollte man bei der Auswahl eines Verwalters vor allem achten?

In den kommenden Jahren werden viele Hausverwalter in den Ruhestand gehen und Eigentümer werden daher gezwungen sein, eine neue Hausverwaltung für ihre Mietwohnungen oder die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) zu finden. Dies trifft besonders kleine oder selbständige Hausverwaltungen, bei denen oft ein Mangel an geeigneten Nachfolgern besteht. Bevor Sie sich auf die Suche nach der idealen Verwaltung begeben, sollten Sie zunächst Ihre Anforderungen klar definieren.

Handelt es sich um eine Wohnungseigentümergemeinschaft oder ein Mietobjekt?

Bei einer WEG sind die grundlegenden Verwaltungsaufgaben durch das Wohneigentumsgesetz klar festgelegt, wodurch das Aufgabenfeld in der Regel gut definiert ist. Geht es jedoch darum, ein Mietobjekt zu verwalten, sollten Sie möglichst alle Leistungsbereiche individuell abstimmen. 

Unterschiede in der Qualifikation der Verwalter

Die Tätigkeitsbereiche von Verwaltern sind breit gefächert. So gehören die technische Betreuung und wirtschaftliche Optimierung dazu. Aber auch die rechtliche Vertretung der Eigentümergemeinschaft oder der Vermieter gegenüber Dritten. 

Zusätzlich bieten viele Verwaltungen Zusatzleistungen wie Hausmeisterservice, Reinigungsdienste oder Vermietungsservices an. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor Beginn der Suche nach einer Verwaltung genau festzulegen, welche Leistungen die Verwaltung übernehmen soll. Dies ermöglicht es, Probleme oder potenzielle Streitigkeiten mit der Hausverwaltung bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Im Zuge der WEG-Reform von 2020 haben Eigentümer einer WEG seit Dezember 2023 außerdem das Recht auf einen „zertifizierten Verwalter“ gemäß § 26a WEG. Die Zertifizierungen werden von der IHK durchgeführt, sofern der Verwalter nicht ohnehin bereits aufgrund seiner Ausbildung/Qualifikation bereits als zertifiziert gilt.  

Verschaffen Sie sich einen Überblick 

Es gibt eine Fülle von Hausverwaltungen – einige gut, andere besser; manche mit vielen Einheiten, andere mit wenigen.Die Struktur und die Organisation von Hausverwaltungen können sich erheblich unterscheiden.Daher ist ein Überblick über das lokale Angebot an Verwaltungen so essenziell. 

Bei der Recherche nach der passenden Verwaltung sollte man sich nicht ausschließlich auf eine einfache Google-Suche verlassen. Viel wichtiger sind persönliche Empfehlungen aus dem eigenen Umfeld und dem Bekanntenkreis. Wenn Freunde und Bekannte mit der Betreuung ihrer Wohnungen zufrieden sind, ist dies in der Regel zuverlässiger als anonyme Bewertungen im Internet. Was nicht ausschließt, auch einen Blick auf Online-Referenzen wie ProvenExpert oder Trustpilot zu werfen. Zudem ist eine Mitgliedschaft in einem Berufsverband wie beispielsweise dem IVD ein guter Indikator für kompetente Verwalter. 

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